Es geht schon wieder los…..
Mit Harald´s giftgrünem Skodaexpress, diesmal auf dem Navi wohl auf den Sightseeing Button geraten, kamen wir schließlich in Düren an und wurden freundschaftlich zu unserem Debüt in der 1. Bezirksklasse begrüßt und auf die flüssiggekühlte Nachbesprechung hingewiesen.
Unser bewährtes Doppel 1, Oli Boje mit Patrick Schieren, versuchten sich gegen Rudolf Leufgens mit Steffen Kempken, erarbeiteten sich knapp die ersten beiden Sätze, doch dann schalteten die Dürenener auf offensiv. Egor Kiel mit Thomas Rügenberg ergänzten sich gegen Harald Sitta und Harry Kleist mit ihren Anball- und Topspinvariationen, gaben den 2. Satz netterweise ab, bevor sie den Sack zumachten.
Einzelmäßig machte Patrick die meisten Punkte mit seinen Unterschnittanbällen in die Rückhand von Linksausleger Rudolf, gewann den 2. Satz verlängert, bekam aber die extremen Topspins nicht auf die Platte retourniert, während Oli mit Steffens Volloffensive gar nicht zurecht kam. Egor und Harry wechselten sich in den 5. Satz, in dem Egor mit 10:4 mit seinen Anballvarianten und rotationsreichen Rückbällen die Führung übernahm, ließ Harry dann nochmal rankommen, bevor er, nach einem kurzen timeout den besseren Abschluß kreierte. Harald fand, nach erstem verlorenen Satz gegen Thomas, den Knackschlüssel und teilte das entsprechend phonetisch mit.
Zweite Hälfte. Oli geht im 1. Satz über seine Anbälle stark in Führung, Rudolf holt aber auf und übernimmt verlängert, den 2. Satz durfte Oli dann, ebenfalls verlängert behalten, bevor er, teils irgendwie hilflos gegen die Vorhandtopspins in seine Rückhand reagierte. Patrick gab den 1. Satz zu 11 ab, konnte danach aber Steffen nicht gefährden, genau wie Harald im ähnlichen Spielverlauf gegen Egor. Harry durfte dann in den engen Sätzen gegen Thomas das bessere Ende absahnen, womit wir mit 2 : 8 beendeten und bei unserem Einstand, theoretisch wäre 1 Punkt möglich gewesen, nicht völlig untergingen.
Egor öffnete seine Kühltasche und überraschte mit leckerkaltem Peter´s und wenn wir nicht den verpflichtenden Folgetermin bei „Wickie“ (Stadtmauer Walter hatte wohl früher mal bei 1847 gespielt) gehabt hätten, wäre nichts übrig geblieben. Prost!