Zu unserem letzten Spiel der Vorrunde reisten wir wieder mit dem Schleidener Express Shuttle mit Kapitän Harald am Ruder nach Gey, wo wir freundschaftlich empfangen wurden, uns aber erstmal an die rausgekramten grünen lichtreflektierenden Tische gewöhnen mussten, bevor es nach freudiger Begrüßung mit den Doppeln anfangen konnte.

Gey II mussten ihre Nrn. 1 und 4 an ihre erste Mannschaft abgeben, damit diese in Wollersheim gegen unsere 1. Mannschaft vollständig antreten konnten. Dafür verstärkten sie sich mit Achim Zölcher und Muhitdin Burak Bugurcu, die taktisch als Doppel 1 gegen Oli Boje mit Patrick Schieren antraten, aber gegen unser eingespieltes Doppel noch keine Akzente setzen konnten, was Harald Sitta mit Harry Kleist gegen Jörg Jandorf (einspringender Rückhandknaller) mit Albert Lauscher (Haudraufundschluß) auch nicht gelingen wollte.
Da das 2. Doppel noch dauerte, durfte Patrick schon mal gegen Muhitdin ran und konnte diesen mit seinen Schnittanbällen und den abgewarteten Vorhandvolldampfhammern überzeugen, war aber bei den tempo-und schnittlosen Anbällen im Rückspiel schon gefordert. Harald und Oli lieferten sich gegen Jörg und Albert wahre Netzkantenduelle welches Oli nach drei Sätzen, mit einem Satz zu 17, beendete, Harald aber im 5. Satz, seinem momentanen Form-und Motivationstief geschuldet, nach Jörg´s letztem Kantenball, leicht frustiriert, abgeben musste. Harry musste sich anschließend mit Achim´s butterweichen Top´s auseinandersetzen, durfte aber im Vierten übernehmen. Mit 4 : 2 ging es mit der 2. Hälfte weiter.
Jörg hatte dann mit Oli den Gegner der genauso gut auf Kante nähen kann und sich letztlich im 5. Satz durchsetzen konnte, während Harald zwangsweise Albert immer wieder in die starke Vorhand spielen musste und in drei, jeweils knappen Sätzen, abgab, sich dann, sichtlich erleichtert, in die Spielpause begab. Auch Patrick hatte es mit Achim nicht leicht, durfte den 4. Satz dann doch verlängert ergattern, während Muhitdin mit Harry´s teils kurz abfallenden Noppenblocks nichts anfangen konnte, womit wir, mit dem 7 : 3 Erfolg, die Hinrunde mit einem Punkt Vorsprung vor den Lucherbergern als Gruppenerster abschließen konnten.
Da wir im Zeitrahmen blieben, bevor das Schließsystem die Halle verriegelt, ließen wir uns von der in der Begrüßung angedrohten Flüssigkeitswelle überrollen, bevor wir uns auf den Weg zu Stadtmauer Walter machten, dem wir unsere Unterstützung zugesagt hatten.
