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Zum zweiten Rückrundenspiel in Gey hofften wir auf eine bessere Bilanz und trafen relativ früh ein, um uns entsprechend einzuspielen, da wir diesmal durch Mario verst√§rkt wurden, der dann mit seinen schlagkr√§ftigen Noppen auf der Vorhand Noppen-Bert im Doppel entsprechend unterstützen sollte.

Leider gingen sie als Doppel 2 gegen Lauscher/Kirschbaum genauso unter wie Pütz/Jakobs als Doppel 3 gegen Abschlag/Vogelbruch. Unger/Kleist war es vergönnt wenigstens einen Satz bei Inden/Jandorf zu ergattern, nachdem der 2. Satz in der Verl√§ngerung abgegeben worden war.

So mussten wir zusehen, dass möglicherweise in den Einzeln das Minus ausgeglichen werden könnte. Zun√§chst hatte Harry noch geglaubt bei Albert Lauscher einen Punkt holen zu können, doch dieser agierte im fünften Satz einfach zurückhaltender, hielt locker den Ball im Spiel und liess Harry die Fehler machen, w√§hrend Lothar gegen Marcus Inden genau diesen Fünften noch schnittiger gestaltete und dafür mit dem ersten Punkt dieser Begegnung belohnt wurde.
Stephan freute sich, dass er mit Jörg Jandorf den Spielpartner hatte, der offensiv agierte und dessen druckvolle B√§lle er mit Ballonabwehr, halbhohen Rückhandblocks und Vorhandschlagspins kontrolliert retournieren und für sich gewinnbringend umwandeln konnte, was unserem Bert, der mit Günter Abschlag
den technisch versierteren Gegener hatte, leider im erk√§mpften fünften Satz nicht vergönnt war.
Mario durfte sich dann gegen Günter Kirschbaums Anb√§lle versuchen, konnte diese im dritten Satz teils erfolgreich im Spiel halten und diesen Satz dann in der Verl√§ngerung für sich verbuchen, aber gegen die im vierten angewendeten Varianten nicht rechtzeitig umstellen. Jan Vogelbruch schaffte es schliesslich mit kurzen Anb√§llen und druckvollsten Topspins unseren tischnahen Wolfgang zu ungewohnten Bewegungsabl√§ufen zu motivieren. Lange Angriffsschl√§ge wurden mit dem Anti aus der weiten Abwehr flach und teils unwiederbringbar gehackt, sowie knallharte Topspins ebenso hart und direkt zurückgeschlagen, so dass für manche Ballwechsel der Szenenapplaus mehr als verdient war. Leider unterliefen ihm doch einige, teils flüchtige Fehler, so dass es nicht mehr zum fünften möglicherweise spielver√§ndernden Satz reichte.
So ist das manchmal. Selbst Lothar und Harry konnten gegen Albert und Marcus nur noch jeweils einen Satz erringen und am Endergebnis von 2 : 9 nichts mehr ändern.

Trotz allem war es, wie gewünscht, eine sportlich spannend faire Partie, die mit spendierten G√§rungsprodukten und freundschaftlichem Meinungsaustausch ihren Abschluss nahm.