Die Anfahrzeit leicht unterschätzt, kamen wir doch noch rechtzeitig in Lucherberg an, wurden von den Lucherbergern, die in der Vorsaison noch eine Liga höher agierten, freundlichst begrüßt …

… reduzierten unsere Einspielzeit und legten, nachdem nebenan die Birkesdorfer schon den 1. Satz hinter sich hatten, mit den Doppel los.
Oli Boje, wieder mit Patrick Schieren hatten mit Richard Esser und Dieter Weinberger Spielpartner auf Augenhöhe. Der Eine bringt so gut wie alles zurück, der Andere agiert mit Spielfluß störenden langen Noppen. Zwei Sätze dominiert, zwei kassiert, den letzten in der Verlängerung gerettet. Puh! Harald Sitta, vom Malheur in der Vorwoche noch leicht bewegungseingeschränkt, mit Harry Kleist, mussten die ersten beiden Sätze an Markus Schmitz mit Linksausleger Daniel Dryba knapp, den Dritten aber deutlich abgeben, so dass wir ausgeglichen in die Einzelabteilung wechselten.
Hier brachte Richard Harald, irgendwie chancenlos, tatsächlich alles zurück, Oli glaubte, nach mühsam gewonnenem 3. Satz, gegen Dieter die Lösung gefunden zu haben, befand sich aber auf dem Irrweg, Harry konnte Markus zwar den 3. und 4. Satz abnehmen, verlor im Fünften aber den Anschluß, genau wie Patrick, der mit Daniel einer Gegner hatte, der nach dem Einspielsatz seine Linie optimierte.
Halbzeit, 1 : 5, Au Weia !
Weiter gings. Oli lieferte sich mit Richard, gleiche Veranlagung und Reichweite, sehenswerte lange, topspinbasierte Ballwechsel mit temporeduzierenden Schupfbällen und profitierte letztlich im 5. Satz von Richard´s Ungeduld, während Harald mit seiner sicheren Rückhand und leicht gehobenen Bällen Dieter auf der genoppten Rückhand hielt und es so im 4. Satz schaffte, die Störwirkung zu eliminieren. Patrick lieferte sich mit mit Markus ein taktisches Geplänkel mit Schnitt und Hau und konnte ihm im 5. Satz deutlich den Schneid abkaufen, während Harry nach 2 gewonnenen Sätzen glaubte, Daniel im Griff zu haben, weit gefehlt, zwei Sätze komplett von der Rolle und im Fünften verlängert über Anballannahmefehler gestolpert.
Schade, 4 : 6, ein Remis wäre schon schön gewesen.
Um so schöner war der gemütliche gesprächsintensive Abschluß am REWE-Stehtisch und die, mangels anderer Alternativen, Rückfahrtunterbrechung kurz hinter der A 4 Ausfahrt Düren.
