Nachdem Gey zum Rückrundenstart keine Mannschaft aufgestellt bekam, konnten wir jetzt gegen unsere Golzheimer Tischtennisfreunde, die wie immer komplett antraten, in die Rückrunde starten. Auch durften wir Friedhelm, Bert, Jürgen und Roland begrüßen, die nicht nur gekommen waren, um uns zu unterstützen, sondern um alte Bekanntschaften aufzufrischen bzw. neue zu schließen.

Wir traten, wie gewohnt, mit Oli Boje mit Patrick Schieren als Doppel 1 an, die sich diesmal gegen Josef Titz mit Hans-Peter Classen erstmal finden mussten, bevor sie nach drei knappen und verlängerten Sätzen den Vierten souverän beenden konnten. Harald Sitta mit Harry Kleist hatten mit Andreas Malgadey und Domingo Marcel Esch eingespielte Gegner, die jeden schnell Ball regelrecht zurückdonnerten. Irgendwie konnten sie sich in ausgeglicheneren Ballwechseln in den 5. Satz hangeln, in dem die Golzheimer leider die bessere Trefferquote erzielten.
In den Einzeln stellte sich bei Oli ein Schulterproblem ein, welches gerade bei Topspins störte und Domingo immer wieder ins Spiel brachte, der aber im 5. Satz bei Oli´s Kontrollschubs nicht die nötige Geduld aufbrachte. Patrick hatte, als Offensiver, gegen Andreas Retouren keine Chance, holte im 2. Satz mit Temporeduktion mehr Punkte, aber es ist nicht sein Spiel. Harald und Harry suchten und fanden letztlich die Strategien, um gegen Hans-Peter´s und Josef´s Anschläge, Rückbälle und Schnittvarianten, jeweils erst im 5. Satz deutlicher abschließen zu können. Über das 4 : 2 als Zwischenstand waren wir schon froh, Puh!
Weiter ging´s mit Oli und Andreas, dem er im Hinspiel deutlich unterlegen war. Reine Offensive war nicht angesagt, nur Schupfen aber auch nicht, letztlich ein Geduldsspiel im Schieberduell, in dem letztlich bei Andreas der Faden riß. Patrick war gegen Domingo in seinem Element, musste aber auch hier nach Schnitt die Haugelegenheiten abwarten und gab nur den 2. Satz verlängert ab. Auch Harald probierte sich gegen Josef aus, gab zwar den 3. Satz ab, hatte aber insgesamt das Rätsel schneller gelöst, genau wie Harry, der nach dem 1. engen Satz Hans-Peter in die Noppenfalle laufen ließ.
Endstand 8 : 2, was nach dem Spielverlauf, 5 Fünfsatz, 3 Viersatz und nur 2 Dreisatzspiele nicht zu erwarten war.

Dafür war der Abschluß, viele Gespräche, Anekdoten, Informationen und Erinnerungen mit dem nötigen Flüssigkeitsausgleich so wie wir es uns erhofft, gewünscht und erwartet hatten.