Nach einem kleinen Orientierungsabstecher durch Merzenich mit unserem bei der Tour de France unterversorgtem Rückkehrer Harald, gelangten wir zur Halle 3 der Huchem-Stammelner in Niederzier und konnten dort auf dem Parkplatz die Obermaubacher Pokalauswahl, Familie Marx, begrüßen, bevor es in die aufgewärmt belebte Halle ging, wo wir durch die vollzählig angetretene Gastmannschaft, mit Aussicht auf Fleischbällchen, herzlichst empfangen wurden.

Oli Boje mit Patrick Schieren durften sich dann gegen Pascal Mohr mit Benjamin Dohmen messen, gerieten zwei Sätze in den Rückstand, bevor sie das Spiel doch noch drehen konnten, was bei Harald Sitta mit Harry Kleist gegen Andreas Jörger mit Sven Geuenich genau umgekehrt ablief.
Patrick hatte mit den Anbällen von Andreas, der, vermutlich zur Konzentrationssteigerung, ein sich wiederholendes Ballhandling durchführte, enorme Probleme, konnte sich aber in den 5. Satz schupfen und verlor diesen unglücklich zu neun, während Oli gegen Dauerangreifer Pascal sich bis in den 5. Satz austestete, den er dann allerdings zu 14 abgeben musste. Schade, schade. Nach wechselnden Satzgewinnen gegen Bewegungsakrobat Benjamin konnte Harry im 5. Satz dessen Rückhandknaller nicht mehr auf den Tisch bringen, wogegen Harald Sven nur den 3. Satz ließ und damit für unseren 2. Zähler sorgte. Zwischenstand 4 : 2.
Andreas kam dann mit Oli´s weichen Rückbällen auf seine Anbälle gar nicht klar, womit uns schon ein Punkt sicher war, während Pascal, wieder im Vollangriff, Patrick jedwede Antwortmöglichkeit nahm. Sven, mit eigenartigem Vorhandschnittfallrückball, nahm Harry den 4. Satz noch souverän ab, unterlag diesem aber unglücklich im 5. Satz, während es nebenan auch in den 5. Satz ging. Hier unterband Harald mit unerschütterlicher konzentrierter Ruhe jegliche Hektik, servierte meist in die Vorhand, bevor sein Rückhanddruck sich entfalten konnte und verleitete den sonst so sicher schlagenden Benjamin zu den entscheidenden Fehlern zum 15 : 13 Endstand und dem letztlich verdienten Remis.
Eine wirklich ausgeglichene Partie mit sieben Fünfsatzspielen, vier davon für unsere Gastgeber, in der alles geboten wurde und für beide Mannschaften auch alles drin war. Anschließend wurde mit Nachspannanalyse in die Versorgungsoffensive gestartet, bevor wir, ihr wisst schon, unserem bestellten Termin nachkommen mussten.
.. für „Stadtmauer-Verhältnisse“ relativ früh zurück !!